Geschäftskonto Vergleich – Anbieter für Geschäftskonten im Vergleich

Wenn Sie sich für das richtige Geschäftskonto entscheiden, können Sie viele Kosten sparen. Je nachdem, in welcher Branche Sie tätig sind, welche Umsätze Sie aufweisen und welche Bedürfnisse Sie als Unternehmer haben, fällt die Wahl beim Geschäftskonto. Diese Entscheidung sollten Sie nicht überstürzen. Welche Leistungen Sie benötigen und wie viele Kontobewegungen (Buchungen) im Monat anfallen, sollten Sie im Vorfeld klären. Vor allem die Buchungsanzahl ist enorm wichtig für die Wahl des richtigen Firmenkontos.

Anbietervergleich für Geschäftskonten

Firmenkonto für Selbstständige und Einzelunternehmer

Aktuell wird von der Fidor Bank wird das beste Geschäftskonto für Selbstständige und Freiberufler angeboten. Es entstehen keine Kontoführungsgebühren und sämtliche beleglose Buchungen sind kostenlos. Bank- und Kreditkarte erhalten Sie zudem ebenfalls sehr gütnstig. Dieses Angebot richtet sich an Selbstständige, Einzelunternehmer, Freiberufler und Kapitalgesellschaften (Unternehmergesellschaften und GmbHs). Durch ein kostenloses Geschäftskonto bei der Fidor Bank können Sie die Kosten Ihres Unternehmens so gering wie möglich halten.

Viele Buchungen und hohes Kontoguthaben

Fallen bei Ihnen viele Buchungen an, sollten Sie das Angebot mit den günstigsten Buchungskosten auswählen. Für beleglose Buchungen können ansonsten Gebühren von bis zu 0,30 € pro Buchung auf sie zu kommen (außer bei DAB, DKB und Fidor). Müssen Sie viele Buchungen tätigen, kann sich hier schnell ein horrender Kostenfaktor entwickeln. Vor allem als Betreiber eines Internetshops oder als ebay-Profiseller sollten Sie diese Kosten nicht unterschätzen. Die günstigsten Angebote von Filialbanken sind bereits ab 400 Buchungen im Monat die Profi-Geschäftskonten der Hypo Vereinsbank (30 €), bzw. der Commerzbank (39,90 €).

Haben Sie im Schnitt über 10.000 € auf dem Girokonto für das Geschäft liegen, zahlen Sie keine Kontoführungsgebühren bei der Postbank und erhalten 5 gebührenfreie Bareinzahlungen. Bei den geringen Tagesgeldzinsen für Unternehmen ist das nicht die schlechteste Wahl. Allerdings fallen hier Buchungskosten von 0,012 € an. Diese sind in etwa auf dem Niveau der konkurrierenden Geschäftskontenangebote.

Wenige Buchungen auf dem Firmenkonto

Haben Sie eine Gesellschaftsform wie GmbH, Unternehmergesellschaft oder Limited gewählt und erwarten Sie wenige Umsätze (nicht die Höhe ist entscheidend, sondern die Anzahl), können Sie eines der Einsteigerkonten der Fidor Bank, Hypo Vereinsbank (Klassik), Commerzbank (Klassik) oder der Deutschen Bank (Aktiv) eröffnen.

Die Monatsgebühren bei diesen Konten liegen zwischen 6,90 € und 9 €. Die Kosten für beleglose Buchungen belaufen sich auf 0,09 € pro Posten bei der Hypo Vereinsbank, was günstiger ist als bei der Commerzbank (0,12 €) oder bei der Deutschen Bank (0,15 €). Erwarten Sie wenige Buchungen im Monat, sind diese Konten günstiger als die großen Businesskonten von Hypo Vereinsbank oder Commerzbank. Kalkulieren Sie jedoch ein gewisses Wachstum mit ein und achten Sie auf die Buchungskosten. Möchten Sie ein Konto bei der Commerbank testen, wirbt diese momentan mit einer Geld-zurück-Garantie.

In unserem Geschäftskonto Vergleich finden Sie einen Überblick über die große Auswahl an Firmenkonten. Auf den Seiten zu den jeweiligen Banken und Firmenkonten erhalten Sie noch einmal einen detaillierteren Einblick.

Eröffnung eines Geschäftskonto

Viele Geschäftsgirokonten können Sie mittlerweile über die Webseite der jeweiligen Bank eröffnen. Viele Großbanken haben spezielle Kundenberater für Firmenkunden. Zudem können Sie bei einigen Banken das Geschäftskonto nicht in jeder Filiale eröffnen. Vereinbaren Sie also im Vorfeld telefonisch einen Termin, um sich eine unnötige Fahrerei zu ersparen. Welche wichtigen Unterlagen Sie zu diesem Termin mitbringen sollten, erfahren Sie hier.

Welche Unterlagen werden für die Eröffnung eines Geschäftskonto benötigt?

Einzelunternehmer und Personengesellschaften

In diesem Fall müssen Sie nicht viele zusätzliche Unterlagen einreichen. Sie benötigen jedoch:

  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass
  • die Kopie der Gewerbeanmeldung (bei Gewerbetreibenden)
  • die bestehende Steuernummer (bei Freiberuflern)

Kapitalgesellschaften

In der Regel müssen Kapitalgesellschaften zusätzlich die folgenden Unterlagen bereithalten:

  • Auszug aus dem Handelsregister
  • gegebenenfalls Bürgschaften der Gesellschafter
  • beglaubigte Kopie der Gründungsurkunde bei Neugründung

Zudem ist es bei vielen Banken erforderlich, dass alle Gesellschafter die Antragsunterlagen unterschreiben, je nach Institut reicht aber auch die Anwesenheit des Geschäftsführers aus.

Rechtsformen bei Kapitalgesellschaften beachten

Schon bei der Wahl der Rechtsform sollten Existenzgründer auf mögliche Probleme achten, die bei der Eröffnung eines Geschäftskontos entstehen können. So können beispielsweise englische Gesellschaften mit beschränkter Haftung (Ltd.) bei vielen deutschen Banken generell kein Geschäftskonto bekommen. 
Das deutsche Äquivalent der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) oder die Mini-GmbH können ebenfalls Probleme bei der Kontoeröffnung haben. Sie werden jedoch häufiger akzeptiert, als die englische Ltd.

Geschäftskonto trotz Schufa?

Geschäftsgirokonten ohne Schufaprüfung, bzw. Konten für Selbstständige trotz Schufa finden Sie im Internet. Diese sind jedoch teilweise dubios, beziehungsweise sehr teuer. Die Anbietet der Spezialprodukte nutzen die Notlage von Betroffenen aus. Haben Sie als Selbstständiger negative Schufaeinträge, haben Sie bei der Kontoeröffnung ein Problem, wenn Sie (und nicht eine Kapitalgesellschaft, z.B. eine UG oder GmbH) als Kontoinhaber eingetragen werden sollen.

Unternehmensformen wie Limited (Ltd.), GmbH oder Unternehmensgesellschaft (UG) werden in der Regel sowieso keiner Schufaprüfung unterzogen. Kontoinhaber wird hier ja die Kapitalgesellschaft und nicht der Selbstständige, der unter den negativen Schufaeinträgen leidet. Um die private Schufa müssen Sie sich in der Regel keine Gedanken machen, wenn Sie eine Kapitalgesellschaft gründen.

Geschäftskonto für Selbstständige trotz Schufa

Benötigen Sie jedoch als Selbstständiger oder Freiberufler ein Girokonto als Geschäftskonto, wird die Auswahl der Banken kleiner. Je nachdem, wie „hart“ die Einträge sind, können Sie versuchen, ein Geschäftskonto bei der DAB Bank zu eröffnen. Sie holt sich vor der Eröffnung eine Schufaauskunft ein. Bei zu vielen Einträgen lehnt die Bank jedoch einen Antrag über die Kontoeröffnung ab.

Die Fidor Bank hingegen führt generell keine Schufaprüfung durch. Bei einem Geschäftskonto dieser Bank haben Sie einige Einschränkungen (beispielweise keine EC Karte), sie bietet Ihnen jedoch auch viele Extras wie ein komplett kostenloses Konto für Ihr Geschäft und Verzinsung. Die Fidor Bank ist daher in unserem Geschäftskonto Vergleich das beste Angebot für Selbstständige mit negativem Schufaeintrag.

Kosten und Gebühren für ein geschäftliches Konto

Im Vergleich zu einem Privatkonto entstehen die Kosten für ein Firmenkonto nicht nur über die mögliche Kontoführungsgebühr. Die Bank verlangt häufig zudem ein variables Entgelt für die Kontonutzung. Kostenlose Angebote gibt es jedoch für Einzelunternehmer auch bei einigen Direktbanken (zum Beispiel bei der DAB Bank oder der Fidor Bank).

Die folgenden Kosten fallen bei den meisten Geschäftsgirokonten an (vergleichen Sie diese mit der Tabelle im Geschäftskonto Vergleich):

Beleglose Buchung

Als beleglose Buchung wird eine Bewegung auf dem Geschäftskonto bezeichnet. Dies kann zum Beispiel ein Überweisungseingang oder -ausgang sein. Auch Daueraufträge und Einzüge von Lastschriften können dazu zählen. Die Gebühren für beleglose Buchungen im Geschäftskonten Vergleich liegen zwischen 0,03 € und 0,30 €. Einzig bei der DAB Bank, der DKB und der Fidor Bank müssen Sie keine Kosten für beleglose Buchungen zahlen. Wählen Sie also sorgsam zwischen den verschiedenen Bankanbietern, um Kosten zu sparen.

Beleghafte Buchung

Bei einer beleghaften Buchung ist ein Mitarbeiter der Bank mit involviert. Eine Scheckeinreichung am Schalter beispielsweise oder die Abgabe eines Überweisungsträgers (auch in Postform) zählt zu beleghaften Buchungen. Diese verursachen höhere Kosten als beleglose Buchungen. Die Banken wälzen diese Kosten auf den Kunden um. Jedoch sollten für die meisten Unternehmen beleghafte Buchungen eher die Ausnahme darstellen und daher selten anfallen.

Bareinzahlungen

Bei Filialbanken können die Kunden vor Ort ihr Bargeld einzahlen. Die Kosten unterscheiden sich dabei zwischen dem Einzahlungsautomaten oder der Einzahlung am Kassenschalter. Nutzen Sie einen Einzahlungsautomaten, verlangt die Bank zwar keine direkte Einzahlungsgebühr, Sie bezahlen jedoch für eine beleglose Buchung. Zahlen Sie das Geld für Ihr Konto am Schalter ein, entstehen die Kosten für eine beleghafte Buchung.

Sind Sie Kunde einer Direktbank können Sie aufgrund fehlender Filialen eine Einzahlung (fast) nur über eine Fremdbank abwickeln. In ihrer Hauptstelle in München erlaubt beispielweise die DAB Bank ihren Kunden, Bargeld einzuzahlen. Dies wird jedoch nur für einen kleinen Teil der Kunden von Vorteil sein. Über die örtliche Sparkasse oder Volksbank können Sie häufig Einzahlungen kostengünstig in Form einer Barüberweisung tätigen. Müssen Sie häufig Geld einzahlen, sollten Sie entweder ein Geschäftskonto bei einer Filialbank eröffnen oder sich über die Kosten einer Bareinzahlung bei einer Fremdbank informieren. Bargeld abheben können Sie häufig über die mitgelieferte MasterCard in der Bank Ihrer Wahl.